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Hallo Leute, nach einer kurzen Pause die wir zu entschuldigen bitten, sind wir wieder da und versuchen euch bestmöglich über Antifaschistische Arbeit in Eckernförde und anderswo zu informieren.

Gleich zum Anfang möchten wir euch über die aktuelle Situation der Genossen/innen in Kiel aufmerksam machen.
Die Situation hat sich in letzter Zeit dahin zurück entwickelt das die Nazis um die Aktionsgruppe Kiel ihren Schrott wieder in Form von vollkommen veralteten Flyern auf die Straße transportiert, zudem wurden als Reaktion auf eine erfolgreiche Outing Aktion zum wiederholtem male die Fensterscheiben von Links-Alternativen Projekten die Leittragenden stumpfer Gewallt.
Am Montag 09.03.2009 Eskaliert die Situation als 11 Nazis versuchen auf dem Vinetaplatz in Gaarden ihre Propaganda zu verteilen.
Unter eigens angeforderten Polizeischutz standen sie also da und versuchten ihre Flyer zu verteilen.
Protestierende Antifaschisten/innen wurden mit Hunden angegangen und zum Teil leicht verletzt.
Nach kurzer Zeit verschwanden die Nazis vom Vinetaplatz und machten sich unter starken Polizeischutz auf den Weg in die Innenstadt wo sie ihre Aktion fortsetzten.
Am Abend fand in Gaarden eine Sponti statt an der bis zu 130 Antifaschisten und Antifaschistinnen teilnahmen.


Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf die Homepage der Antifa-Koordination Kiel hinweisen


Haltet Augen und Ohren offen und zeigt eure Solidarität mit den Kieler Antifaschisten und Antifaschistinnen!

Solidarität mit der K4!


Solidaritäts-Demo


für soziales Zentrum K4
(dieses wurde am Di. 27.1.09 geräumt)

Sa. 31.1.09
14 Uhr Südermarkt Flensburg

Seit anfang des Jahres wurde das Haus Kurze Straße 4 als selbstverwaltetes
Soziales Zentrum und Wohnraum genutzt.

Ziel des Projektes ist es einen Freiraum für ein menschliches Miteinander zu
schaffen und zu leben. Ein Ort für Kunst, Kultur und Politik sowie Kochen und
praktische Arbeit, an dem Rassismus, Sexismus und Homophobie nichts zu suchen
haben. Die K4 war der Ansatz für ein Leben in dem Solidarität und
Gleichberchtigung an erster Stelle steht. Ein Gegenstück zur derzeitigen
gesellschaftlichen Lage.

Nach der Räumung der K4 am Dienstag Nachmittag bekundeten bereits über 80
Menschen ihre Solidarität mit der K4 bei einer Demonstration durch Flensburg.

Doch dies wird nicht das Ende unseres Kampfes für einen solchen Freiraum und
gegen Gentrifizierung sein.

Deshalb kommt am Samstag nach Flensburg zur überregionalen Freiraum-Demo!

Seit laut!
Seit kreativ!
Seit bunt!

www.k4.blogsport.de

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 14. Februar 2009 in Dresden

Am 13. und 14. Februar 2009 wollen wieder tausende Nazis durch Dresden ziehen. Dieser Nazi-Pflichttermin, bei dem vorgeblich den Toten der alliierten Bombardierung Dresdens im Februar 1945 gedacht werden soll, ist der größte Aufmarsch dieser Art in Europa und der letzte regelmäßig stattfindende Großaufmarsch, der den extremen Rechten in der Bundesrepublik verblieben ist. Wir wollen und werden das nicht weiter hinnehmen. Deshalb rufen wir an diesem Wochenende alle AntifaschistInnen auf, gemeinsam mit uns in Dresden zu demonstrieren und mit vielfältigen Aktionen Stärke zu zeigen.

Warum Dresden?

Der 13. Februar in Dresden ist bereits unmittelbar nach der Bombardierung zu einem Symbol geworden, welches politisch in alle möglichen Richtungen ausgenutzt wurde. Den Grundstein dafür legte Goebbels’ Propaganda-Ministerium mit drastisch nach oben manipulierten Opferzahlen und gefälschten Berichten, die zum Teil bis heute unhinterfragt weiter getragen werden. Seit Jahrzehnten wird weit über Nazikreise hinaus am Mythos Dresden gestrickt. Im Rahmen des Kalten Krieges und in Abgrenzung zur Politik der BRD versuchte auch die DDR, die Bombardierung der Stadt als Argument gegen die Strategien der NATO ins Felde zu führen. Nach der Wiedervereinigung wurde Dresden benutzt, um die deutschen Kriegstoten in den Vordergrund zu rücken. Deutlich wurde dies in den öffentlichen Debatten um den Luftkrieg. In Büchern wie “Der Brand”, in denen sprachlich die Luftangriffe auf Deutschland mit der Shoa auf eine Stufe gestellt wurden, wird der Tabubruch im Sinne der TäterInnen-Opfer-Verkehrung inszeniert.

Die Nazis versuchen bis heute, die Geschichte – insbesondere die Shoa – zu relativieren und politisches Kapital aus dem Mythos Dresden zu schlagen. Das zeigen auch ihre alljährlichen Aktivitäten bei der Gedenkveranstaltung auf dem Dresdener Heidefriedhof und der abendliche Naziaufmarsch am 13. Februar. Dabei wird bewusst der Kontakt zu gedenkenden BürgerInnen gesucht, mit der Absicht über das gemeinsame Element der Trauer Anschluss zu finden.

Es ist kein Zufall, dass Dresden für die Nazis eine große Bedeutung hat: Die politische Anschlussfähigkeit an Teile des bürgerlichen Lagers, das von einem rechten CDU-Landesverband dominierte Klima, ein scheinbar nazifreundliches Ordnungsamt, ein kaum vorhandenes zivilgesellschafliches Engagement und der anfänglich nur schwache antifaschistische Widerstand haben ihn so lange erhalten können. Seit 1998 wächst die TeilnehmerInnenzahl der Nazi-Aufmärsche. Nachdem sie anfangs im Wesentlichen ignoriert wurden, erreichten die Nazis um die Jahrtausendwende sogar eine Beteiligung aus der Dresdner Bevölkerung. Erst im Zuge der inhaltlichen Abgrenzung von Seiten der Stadt und in der Presse blieben die Nazis wieder unter sich.

Nicht zuletzt aufgrund der Debatten um den Nazi-Aufmarsch ist es in den letzten Jahren zu einer Reihe von sachlichen und umfassenden Darstellungen in Artikeln und Büchern gekommen. Ergebnis ist ein sich wandelndes Gedenken, bei dem der historische Kontext eine größere Rolle spielt als früher. Dennoch wird Trauer zum Teil immer noch ideologisch und politisch aufgeladen und überhöht, während die Verbrechen Nazideutschlands in den Hintergrund rücken.

Sachsen rechts außen

Der so genannte “Trauermarsch” hat die Funktion der Vernetzung, Ideologiebildung und Festigung einer neonationalsozialistischen Identität. Mit seinem positiven Bezug auf den Nationalsozialismus stärkt er die Nazis nach innen und soll strömungsübergreifende Einigkeit nach außen demonstrieren. Dadurch wird ein Klima geschaffen, in dem Angriffe auf MigrantInnen, Linke und alle anderen, die nicht in das menschenfeindliche Weltbild der Nazis passen, zur Normalität werden. Während und nach dem Aufmarsch treten die Nazis häufig und brutal in Aktion.

Gerade in Sachsen sind militante Neonazis in der Offensive. Durch die enge Verknüpfung mit dem Hooliganmilieu kam es z.B. beim Halbfinale der Fußball-EM zu einem beispiellosen Vorgehen gegen türkische und kurdische Läden in Dresden. Etwa 50 Nazis prügelten sich durch die Dresdner Neustadt; zerschlugen Geschäfte und verletzten dutzende Menschen. Nur wenige Tage zuvor versuchten 500 Nazis in das alternative Viertel einzumarschieren. Anschläge und rassistische Übergriffe gehören zum Alltag. Nazis finden Rückhalt in einer jahrelang gewachsenen sächsischen Infrastruktur in Form von Jugendclubs, Szeneläden, Sportvereinen und konkret in Dresden im überregionalen Nazitreffpunkt in der Oskar-Röder-Straße. Bekleidungsgeschäfte, wie etwa “Larvik” oder “Never Straight Clothes”, ermöglichen es Nazis und deren Sympathisierenden sich unkompliziert mit Szeneutensilien auszustatten und so Neonazistrukturen wirtschaftlich zu unterstützen. Auch in den kommunalen und landesweiten Parlamenten sind die Nazis massiv vertreten und glänzen dort regelmäßig mit Skandalen und Pöbeleien.

No pasarán – Sie werden nicht durchkommen

Trotz politischem Gegenwind steigerte sich der Widerstand gegen den Aufmarsch am 14. Februar kontinuierlich. 2006 gelang es erstmals, die Nazis zum Umdrehen zu zwingen. Auch in den folgenden Jahren gab es antifaschistische Erfolge. 2008 waren mehrere Tausend Menschen aktiv daran beteiligt, die Neonazis zu blockieren. Daran werden wir anknüpfen, wir werden mehr und wir werden, wenn es sein muss, auch in den kommenden Jahren aktiv – wir geben keine Ruhe, bis der Naziaufmarsch weg ist!

Dazu finden in vielen Städten schon jetzt Aktionen statt, mit dem Ziel, viele Menschen zu bewegen und zusammen nach Dresden zu fahren. Dort sind an diesem Tag verschiedene antifaschistische Kundgebungen und Aktionen geplant. Gemeinsam mit allen fortschrittlich denkenden Menschen werden wir uns die Straßen Dresdens zurückholen!

Am Sonnabend, den 14. Februar findet eine vielfältige und kämpferische antifaschistische Demonstration statt. Wir wollen mit unserer Präsenz, unseren Inhalten und unseren Aktionen ein deutliches Zeichen setzen.

Beteiligt euch an der europaweiten Mobilisierung und kommt zu den Aktionen gegen den Nazigroßaufmarsch!

¡No pasarán!
Kein Ort für die Verdrehung der Geschichte!

Regionale Infos

Es gibt gibt einen Bus aus Kiel der über Lübeck nach Dresden fährt.

Eine Karte kostet 35€ (40€ Solipreis) und kann im Libertären Laden in Kiel gekauft werden.

Aus Flensburg fährt ebenfalls ein Bus nach Dresden, Karten können in diesem Fall auf der Informationsveranstaltung am 2. Februar um 19:30 im Volksbad, Schiffbrücke 67 erworben werden.

In Flensburg findet am 2. Februar um 19:30 eine Informationsveranstaltung statt.

Israel verteidigt sich derzeit gegen den acht Jahre andauernden Raketenbeschuss durch die Hamas, der auch nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifens anhält. Nicht alle haben Verständnis für das israelische Vorgehen in der “Operation Gegossenes Blei”. In Hamburg hat sich daher ein Netzwerk gebildet, dass über die Hintergründe der aktuellen Ereignisse informieren will und zu einer Solidaritätskundgebung auf dem Ida-Ehre-Platz in Hamburg am Samstag, den 17. Januar (18.00 Uhr) aufruft.